Quellenverzeichnis

Quellenverzeichnis

1) Europäisches Gesundheitszentrum für Naturheilverfahren – Sebastian Kneipp Institut GmbH: „Naturheilverfahren – Sichere und wirksame Methoden der naturheilkundlichen Medizin“, S. 16 ff: „Gesund durch Wasser“.

2) Blutdrucksenkung durch Hydrotherapie: Eine randomisierte, kontrollierte Studie bei leichter bis mittelschwerer Hypertonie. E.-M. Jacob, E. Volger. Klinik Bad Wörrishofen der Deutschen Rentenversicherung Schwaben.

3) Genuario, Susan E.; Vegso, Joseph J.: „The use of a swimming pool in the rehabilitation and reconditioning of athlete injuries“. Contemporary orthopaedics, 20 / 1990.

4) Impulse – Das Wissenschaftsmagazin der Deutschen Sporthochschule Köln (Sonderdruck): „Bewegungsalternative Aqua-Cycling?!“, S. 6: „Vorteile von körperlicher Bewegung im Wasser“.

5) „Das Bad im Whirlpool verbessert die Mikrozirkulation von Haut und Unterhautgewebe und führt zu einer Gewebelockerung und Durchblutungsförderung. Es hilft bei niedrigem Blutdruck, Muskelverspannungen, psychisch-physischen Erschöpfungszuständen und bei ungenügender Abwehrlage.“ – www.klinikpforte.de, Klinikportal für Gesundheitsreisen, Rehakliniken und Kurkliniken.

6) Im Jahr 1995 belegte eine im „British Journal of Rheumatology“ veröffentlichte Studie, dass eine Whirlpool-Therapie sowohl kurz- als auch langfristige Vorteile für Menschen mit Schmerzen im unteren Rückenbereich (Lendenwirbelbereich) hat. Eine spätere Studie, die im „Journal of Rheumatology“ von einer Gruppe von Forschern in Frankreich veröffentlicht wurde, zeigte, dass nach drei Wochen einer konsequenten Whirlpool-Therapie Untersuchungen weitere Verbesserung zeigten. Der Gesundheitszustand wurde gemessen an Schmerzen, deren Dauer und Intensität sowie der Flexibilität der Glieder. Der Vergleich erfolgte zwischen einer Gruppe mit Whirlpool-Behandlung und einer Gruppe mit rein medikamentöser Behandlung. Nach sechs Monaten zeigten sich weitere signifikante Verbesserungen in der Whirlpool-Therapie-Gruppe. Darüber hinaus war die Verwendung von Analgetika und Antirheumatika verringert. Diese Research-Informationen wurde in der Ausgabe März/April 1996 von „Arthritis Today“ veröffentlicht.
Italienische Forscher haben im „Journal of Investigative Medicine“ im Jahr 1998 festgehalten, dass die Menge der entzündungshemmenden und schmerzstillenden Mittel gegen Arthritis-Schmerzen und Gelenkzerstörung nach drei Wochen Whirlpool-Therapie gesenkt werden konnte.

7) Hydrotherapie in Whirlpools kann laut einer Studie in den USA auch Einfluss auf Diabetes haben. Dr. Philip L. Hooper vom McKee Medical in Loveland im USA-Staat Colorado hat acht Diabetiker zwischen 43 – 68 Jahren sechs Tage pro Woche je eine halbe Stunde in einen Whirlpool gesetzt. Das Wasser war dabei 37°C – 41°C warm. Nach drei Wochen hatte sich der mittlere Nüchternblutzucker deutlich verringert, außerdem nahmen die Patienten im Mittel um 1,7 Kg ab und berichteten, dass sie mit fortschreitender Badebehandlung besser schlafen konnten und sich im allgemeinen wohler fühlten. – Philip L. Hooper, M.D., veröffentlicht im „New England Journal of Medicine“, September 1999: „Hot-Tub Therapy for Type 2 Diabetes Mellitus“.

8) Nach Angaben der gemeinnützigen Arthritis Foundation mit Sitz in Atlanta / USA kann die „regelmäßige Nutzung eines Whirlpools helfen, die Gelenke zu bewegen. Es stellt die Stärke und Flexibilität wieder her resp. erhält sie und schützt auch (…) Gelenke vor weiteren Schäden. Whirlpools erfüllen dieses Bedürfnis perfekt. Die Wärme, Massage und der Auftrieb sind notwendig für das Wohlbefinden der Arthritis-Patienten. Der Auftrieb des Wassers unterstützt und verringert den Druck auf die Gelenke und fördert die Beweglichkeit.“

9) Wirkung von Hydrotherapie bei Knie- und Hüft-Osteoarthritis: M.Schencking. S. Wilm und M. Rdaelli, Januar 2013.

10) Catharina Sadaghiani et al: „Wirksamkeit von Überwärmungsbädern bei Depression – Ergebnisse einer randomisierten, kontrollierten Studie“, ausgezeichnet mit dem Holzschuh-Preis für Komplementärmedizin in Baden-Baden. Dr. Catharina Sadaghiani konnte nun erstmalig zeigen, dass 20- bis 30-minütige Überwärmungsbäder bei 40 °C bereits nach 4 Anwendungen eine klinisch bedeutsame Verbesserung der depressiven Symptomatik und der Schlafqualität bewirken. Durchgeführt wurde die Studie in einem beheizten Whirlpool in einem Thermalbad.

11) Wasserauftrieb reduziert körperliche Belastung: Die Schwerelosigkeit des Körpers in einem Whirlpool kann helfen, Stress und körperliche Belastungen zu lindern. Eine Studie von E. J. Sung und Y. Tochihara analysierte, wie das Einweichen in warmem Wasser den Schlaf verbesserte. Die US-amerikanische National Swimming Pool Foundation (NSPF) legt nahe, dass diese Verbesserung des Schlafes eine Folge des Auftriebs des Wassers sein könnte. Das Wasser unterstützt ungefähr 90 Prozent des normalen Körpergewichts, entlastet Gelenke und Muskeln und macht schwerelos.

12) Während seiner Forschungen hat Dr. Bruce Becker, ein Arzt und Forschungsprofessor an der Washington State University, festgestellt, dass das sympathische Nervensystem, dessen Aktivität sich bei Stress erhöht, und das parasympathische Nervensystem, das dem Körper zur Ruhe verhilft, wieder ins Gleichgewicht kommen, wenn man im warmen Wasser liegt. Demnach reagiert das Nervensystem auf warmes Wasser genauso, wie es auf Meditation oder andere entspannte Zustände reagiert. Während seiner Studien stellte Becker fest, dass das Stresslevel bei allen Probanden, die ihren Körper in warmes Wasser getaucht hatten, abgenommen hatte.

13) Neben der Entspannung durch den Wasserauftrieb und das Eintauchen in warmes Wasser helfen therapeutische Massagen aus Whirlpools, Körper und Geist zu entspannen. Laut der University of Maryland / Medical Center reduzieren Massagen Stresshormone und fördern die Ausschüttung von Endorphinen, die natürliche Stimmungsaufheller und Schmerzmittel sind. Auch die American Cancer Society weist darauf hin, dass Massagedüsen für Entspannung und Stressabbau sorgen.

14) „Mit Wasser gegen Kopfschmerzen und Migräne“: Peter W. Gründling, Professor für Naturheilkunde und komplementäre Medizin an der Hochschule Fresenius in Idstein.

15) „Pool Therapy“ (Therapie im Schwimmbad“): Loudon, Janice Kaye, veröffentlicht in der Zeitschrift „Athletic Training“, 22/1987)

16) „Regeneration im Whirlpool“: Interview mit Dr. Willi Heepe, veröffentlicht auf www.runnersworld.de /whirlen

17) Diday-Nolle, Breier, Slatosch Wintsch, Reiter Eigenheer: „Handrehabilitation für Ergotherapeuten und Physiotherapeuten“, Band 1, 3. Auflage: 4.15. Applikationsformen der Thermo-Hydrotherapie.

18) Eine am Kompetenzzentrum Naturheilverfahren des Universitätsklinikums Jena im Jahr 2006 durchgeführte Studie weist nach, dass die fachgerechte Behandlung der korrespondierenden Fußreflexzonen Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen bei moderater Kniearthrose lindern kann („Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie bei Gonarthtrose belegt“). Zwei weitere Untersuchungen belegen mittels farbkodierter Doppelsonorgraphie eine gesteigerte Organdurchblutung im Darm beziehungsweise in der rechten Niere durch Fußreflexzonenmassage.

19) „Effects of underwater massage on the responsiveness of the motoric neural system“: K. Gieremek, veröffentlicht in „Biology of Sport, 7/1990.

20) “Warm underwater water-jet massage improves recovery from intense physical exercise“: Viitasalo, J.T.; Niemelae, K.; Kaappola, R.; Korjus, T.; Levola, M.; Mononen, H.V.; Rusko, H.K.; Takala, T.E.S., veröffentlicht im „European Journal of Applied Physiology, 71/1995.

21) „Die sieben Säulen des Aquatrainings und ihre gesundheitsfördernden Effekte“: Andreas Hahn, veröffentlicht in „Praxis Physiotherapie“.

22) Pablo Tomas-Carus, Professor im Bereich Gesundheit und Sport an der Universität von Èvora / Portugal, untersuchte bei 34 Patienten mit Fibromyalgiesyndrom die Wirkung von Training im warmem Wasser. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich wesentliche Verbesserungen bei Muskelstärke und -kraft, Lebensqualität und Schmerzen. („Improvements of muscle strength predicted benefits in HRQOL and postural balance in women with fibromyalgia: an 8-month randomized controlled trial“).

23) Evelyn Deutsch, Bärbl Buchmayr, Marlene Eberle: „Aromapflege Handbuch“, S. 61ff: „Wissenschaft und Praxis“.

24) „Aquatraining – Gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme“: Jeanette Hahn, Andreas Hahn, Meyer & Meyer Verlag, Aachen, S. 36 ff.

25) „Aqua-Training: Gelenkschonend Kalorien abbauen“: veröffentlicht in der „Augsburger Allgemeine“ (dpa).

26) „Sport in der Prävention / Gesundheitsförderung“: Ein Manual für Angebote im „Bewegungsraum Wassser“, herausgegeben vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. in Kooperation mit dem Schwimmverband Nordrhein-Westfalen e.V.